Allgemeine Infos zu Klebefolien

Allgemeine Infos zu Klebefolien
  • Plotter
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Vinylfolie

Vinylfolie ist eine gegossene, selbstklebende Folie, die sich für den Einsatz auf glatten Flächen wie z.B. Autolack oder Glas eignet.

Die verschiedenen Folienarten unterscheiden sich unter anderem in der Optik, Haptik, Haltbarkeit und der Beschaffenheit. Ihr findet außerdem zu jeder Folienart einen Artikel mit den wichtigsten Infos, Schnitteinstellungen und weiteren Hinweisen.

Vinylfolie schneiden

Nachdem ihr die richtige Folie für euren Zweck ausgesucht habt, legt ihr die Folie in den Plotter ein. Die farbige Seite zeigt dabei nach oben, die Unterseite aus Papier klebt ihr auf eure Schneidematte.

Testschnitt
Vor dem Schnitt sollte immer ein Testschnitt gemacht werden um die richtigen Schnitteinstellungen überprüfen zu können. Wir empfehlen in einer Ecke ein @ und ein & zu schneiden. Die Trägerfolie darf dabei nicht durchgeschnitten werden und alle Teile sollten auf der Trägerfolie kleben bleiben und sich gut entgittern lassen.
Wenn der Testschnitt gelingt, kann anschließend fast nichts mehr schief gehen.

Schnitt
Schneidet die Folie nun mit den entsprechenden Schnitteinstellungen. Ihr müsst das Motiv nicht spiegeln. Die einzige Ausnahme ist, wenn die Folie von innen an die Scheibe geklebt werden soll.
Kleiner Tipp: Schneidet bei Schriften immer ein paar i-Punkte extra, da diese beim Entgittern gerne mal verloren gehen.

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Entgittern
Nach dem Schnitt nehmt ihr die Folie vorsichtig von der Schneidematte und fangt an zu Entgittern. Entgittern bedeutet, dass ihr alle Teile der Vinylfolie entfernt, die nicht zum Motiv gehören. hierzu benötigt ihr ein Entgitterwerkzeug, wie z.B. einen Entgitterhaken oder eine Pinzette. Am Ende solltet ihr das fertige Motiv sehen.

Negativ Entgittern
Bei sehr filigranen Motiven empfehlen wir das Motiv negativ zu Entgittern. Hierfür klebt ihr vor dem Entgittern die Vinylfolie auf die Tranferfolie auf, entfernt das Trägerpapier und beginnt erst dann  mit dem Entgittern. Durch die Klebekraft der Transferfolie verrutschen die filigranen Teile des Motivs nicht. Sollte mal etwas verloren gehen, kann es problemlos wieder auf die Transferfolie geklebt werden.

Transferfolie und übertragen
Zum Übertragen des Motivs müsst ihr nun Transferfolie auf euer Motiv kleben. Drück diese ordentlich fest, hierzu empfehlen wir einen Rakel mit Filzkante. Jetzt könnt ihr die Trägerfolie entfernen, euer Motiv sollte nun auf der Transferfolie kleben.
Wenn das Motiv vollständig auf eurer Transferfolie klebt, könnt ihr es auf euer Endprodukt aufbringen. Hier gilt zu beachten, was einmal klebt bleibt auch kleben! Eine Positionskorrektur ist meistens nicht zerstörungsfrei möglich.
Habt ihr das Motiv auf eurem Endprodukt angebracht, solltet ihr es noch einmal ordentlich mit dem Rakel festdrücken. Anschließend zieht ihr die Transferfolie vorsichtig in einem flachen Winkel ab.
Die Transferfolie kann wiederverwendet werden, bis die Klebekraft nachgelassen hat.

Oberfläche vorbereiten
Der zu beklebende Untergrund muss fett- und staubfrei sein. Ihr könnt ihn z.B. mit Alkoholspray aus der Apotheke oder Fensterreiniger reinigen. Die Temperatur des Untergrundes sollte nicht unter 10°C liegen, damit der Kleber sich gut verbinden kann. Um die volle Haltbarkeit zu erreichen, sollte das Motiv 72 Stunden trocknen, damit sich der Kleber mit dem Untergrund verbinden kann.

Transferfolie

Zum Übertragen auf euer Endprodukt benötigt ihr Übertragungsfolie / Transferfolie. Hier gibt es zwei verschiedene Ausführungen, nämlich die normale Transferfolie und die Transferfolie EXTRA. 

Die normale Transferfolie ist für mittlere und größere Motive geeignet und verfügt über eine leichte Klebekraft. Die Transferfolie Extra ist für kleine und filigrane Motive und verfügt über eine mittlere Klebekraft.

Beide Transferfolien sind wiederverwendbar, sowohl für die Nass- als auch die Trockenverklebung geeignet und mit einem Karodruck.

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Ersteller 

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Dieser Fachbeitrag wurde erstellt von:
Frauke Sulitze | Frau Schnipsel

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